Auf gute Zusammenarbeit!

In diesem Beitrag gibt Alexander Pook, als Experte im Thema Projektmanagement, einen Einblick, warum das Thema „Zusammenarbeit“ immer mehr an Bedeutung gewinnt und welche Zusammenhänge zwischen Vertrauen und einer erfolgreichen Zusammenarbeit bestehen.

„Teamarbeit gewinnt in Unternehmen immer mehr an Bedeutung“ – so oder so ähnlich formuliert lese und höre ich das in letzter Zeit oft – und nicht nur im Zusammenhang mit New Work oder Agilität.

„Ja, klar“, denke ich, „das liegt natürlich an meiner ganz persönlichen >Aufmerksamkeits-Blase<“: Du liest und hörst viel dazu, nimmst an entsprechenden Veranstaltungen teil; und auch die viel zitierten Internet-Algorithmen, die je nach vermutetem Interesse bestimmte Themen als für mich relevant einstufen, tragen ihren Teil dazu bei.

Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung

Und doch vermute ich, dass es auch „objektiv“ eine größere Aufmerksamkeit für das Thema Zusammenarbeit gibt. Weshalb eigentlich?

Vermutlich erkennen auch andere, dass Erfolge – wie auch immer man sie definiert – nicht (mehr) ausschließlich der Leistung Einzelner zu verdanken sind, sondern in immer stärkerem Maße aus dem koordinierten Zusammenwirken mehrerer Beteiligter entstehen. Die Projektarbeit lässt grüßen! Und für gute Zusammenarbeit in Projekten – genauso wie in Unternehmensbereichen wie Teams, Abteilungen etc. – müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Damit an dieser Stelle keine falschen Erwartungen entstehen: Es folgen jetzt nicht „die 7 Do’s oder die 5 Don’ts“ für gute Zusammenarbeit nach dem Motto: Man nehme ein bisschen hiervon und auch noch eine Prise davon und dann klappt es zukünftig „mit dem Nachbarn“; oder etwas weniger salopp: in der Teamarbeit. Schon die Überschrift zu meinem Beitrag hätte ansonsten wahrscheinlich anders lauten müssen.

An die Allgemeingültigkeit solcher Best bzw. Worst Practices glaube ich persönlich nicht. Woran ich allerdings glaube, ist, dass strukturelle und kulturelle Aspekte existieren, die gute Zusammenarbeit ermöglichen.

Diese „Möglich-Macher“ guter Zusammenarbeit beschäftigen mich, darüber möchte ich sprechen – und idealerweise mit Euch diskutieren: noch ein bisschen in diesem Beitrag und ausführlicher in möglichen Folgebeiträgen.

Vier Personen sitzen bei einem Meeting zusammen.

Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit

Eine der kulturellen Voraussetzungen für gute Zusammenarbeit – wenn nicht gar die wichtigste – ist für mich Vertrauen. Vertrauen in sich selbst, Vertrauen in andere, Vertrauen in das Team, Vertrauen, in der Zusammenarbeit (in Projekten) so sein und sich so verhalten zu können, wie man ist und denkt – ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen. In diesem Zusammenhang wird an anderer Stelle auch gerne der Begriff der Psychologischen Sicherheit verwendet.

Vielleicht kennt Ihr das: konkrete Situationen, in denen man sich nicht sicher fühlt, es am entsprechenden Vertrauen fehlt. Und man Dinge nicht anspricht, weil es zu riskant erscheint. Das Fatale daran: Würde man sich trauen, wäre es für das Team – und einen selbst – besser.

Wir erleben zum Glück aber auch andere Situationen: in denen man so ist, wie man ist, kein Blatt vor den Mund nimmt … und merkt, wie gut sich das anfühlt und wie dadurch Vertrauen entstehen und wachsen kann.

Vertrauen ist nicht irgendwann da und bleibt dann für immer. Vertrauen muss immer wieder aufs Neue erarbeitet und bestätigt werden. Schon nicht einfach im Privaten und umso schwieriger im beruflichen Kontext.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema?

Was denkst Du darüber? Welchen Zusammenhang siehst Du zwischen guter Zusammenarbeit und Vertrauen? Kennst Du auch Situationen, in denen es Dir mal an Vertrauen fehlte? Wie hast Du Dich dann verhalten? Hast Du unangenehme Dinge trotzdem angesprochen? Und welche schönen Momente der Zusammenarbeit hast Du erlebt? Schreib‘ mir gerne unten über die Kommentarfunktion oder über XING und LinkedIN.

In diesem Sinne freue ich mich auf den Austausch … und eine gute Zusammenarbeit!
Bis bald,
Alex Pook

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Persönlich triffst Du mich u.a. hier als Trainer und Lernbegleiter in der Weiterbildung Organisator/in mit ibo-Zertifikat.

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