Agil-mit-Blaupause-oder-CherryPicking

Mit Blaupause oder Cherry Picking in die Agilität? Hauptsache es bleibt nichts „wie immer“!

Haben Sie ihn auch schon gehört? Den Ruf „Wir müssen agiler werden!“? Egal, was der Auslöser ist: Digitalisierung, Arbeitswelten 4.0, Generation X…, es gibt genug Gründe dafür, mit einem freundlichen: „Ja gerne! Wie kann ich unterstützen?“ zu reagieren anstatt in Angst zu verfallen. Spätestens jetzt wird deutlich, dass wenige der

So gelingt Anforderungsmanagement und Change Management

Mit systematischem, strukturiertem Change Management lässt sich viel erreichen. Dies berichteten die acht Experten beim ibo-Trendforum am 3. November 2015 in Frankfurt/Offenbach. Sie gaben Einblicke „hinter die Kulissen“, wie sie in ihrer Praxis die Potentiale eines guten Anforderungsmanagements nutzen. Die Teilnehmer nutzten die Chance, zahlreiche Fragen an die Referenten zu richten und

Das Agile Unternehmen – Ein Change in mehreren Akten: Teil I

Auf dem Weg zu mehr Agilität Trotz aller Einzelkämpfer-Problematik hatte sie etwas für sich, meine alte Rolle als Projektmanager! Ich war so etwas wie ein Unternehmer im Unternehmen. Ich hatte viel Freiheit, unternehmerisch zu handeln und – im vereinbarten Rahmen – Entscheidungen zu treffen. Auch die Verantwortung für die Zielerreichung,

Die Hierarchie lebt wieder! Und macht vieles besser mit der Verbesserungs-KATA

Wie kann das sein? Zukunftsforscher erklären traditionelle Managementsysteme für tot. Innovativ können Unternehmen anscheinend besser sein, wenn sie ihre Abteilungen abschaffen und auf selbst-organisierte, agile, cross-funktionale Teams setzen. Das klingt herrlich, für die einen: neues Projekt, neues Glück… Aber neben allem Zweifel, ob dieser Stress auszuhalten wäre, fragt man sich:

Ist Apple mit Steve Jobs gestorben?

Auch wenn böse Zungen das mit Ja beantworten würden, hat sich in der Breite doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass langfristig erfolgreiche Unternehmen ihren Erfolg nicht nur der Genialität einzelner Personen verdanken. Vielmehr ist es die kollektive Intelligenz und Kompetenz, die solche Unternehmen hervorragend auszuschöpfen verstehen. Was ist ihr Erfolgsrezept? Haben

Echt explosiv – Stakeholder aktiv managen

In einer kürzlich veröffentlichten Kolumne zum „Buch der 1000 Gründe“ vertritt der Autor die These, dass die Bahn wahllos aus diesem dicken in Leder gebundenen Buch bei Verspätungen vorliest. Zum Beispiel geht das so: Buch auf, Finger drauf…und Grund 328 vorlesen „Auf Grund fehlender Unterlagen wird sich die Weiterfahrt noch verzögern.“ Irgendwie

Interner Wettbewerb: Wie man Fachidioten und Egoisten züchtet

Seit den 90er Jahren wurde die Aufbauorganisation vieler größerer Unternehmen nach Geschäftsfeldern (z.B. Profit Center) gegliedert. Die auch als „Unternehmen im Unternehmen“ bezeichneten Einheiten sind in der Regel um die Erfordernisse der Zielkunden aufgebaut. Sie verfügen über ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Entscheidungskompetenz, damit ihnen die Verantwortung für die

Umgang mit Veränderung – keine Frage des Alters

Dass sich ältere Menschen gegen Veränderungen wehren ist ein weit verbreitetes Stereotyp, das durch neueste Untersuchungen der Universität Münster widerlegt werden kann. Prof. Dr. Guido Hertel hat in seinem sechsjährigen Projekt „Altersdifferenzierte Arbeitssysteme“ aufgezeigt, dass Widerstände gegen Veränderungen nicht mit dem Lebensalter an sich zusammenhängen, sondern mit dem Zeitraum, den

Coaching in Zeiten des Turbo-Kapitalismus

Wir verstehen Coaching als arbeitsbezogene Selbstreflexion. Sie dient dazu, die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu überprüfen. Ziel ist, die Handlungsfähigkeit zu erhalten bzw. zu verbessern. Dazu leitet der Coach einen entsprechenden Lernprozess des Kunden an. Dies geschieht in 5 Schritten (s. ibo-Coaching-Kompass). Ergebnis ist die Überprüfung der eigenen Ziele und

Komplexe Probleme lösen

Im ersten Teil ging es um die verschiedenen Arten von Problemen. Im zweiten Teil wurden einfache und komplizierte Probleme beschrieben. Der letzte Teil behandelt das Thema, wie komplexe Probleme effektiv zu lösen sind. Zum besseren Verständnis eine kurze Charakterisierung und der Hinweis, dass im weiteren Verlauf Probleme und Systeme als

Die neue Lust auf Knobelspiele

Seitdem in der Fußball-Bundesliga Freistoßschützen mit Knobelspielen ermittelt werden und finnische Rockbands diesen Spielen eigene Songs (Rock Paper Scissors von Katzenjammer – in Deutschland ist das Video nicht verfügbar) widmen, hat ein Spiel aus alten Kindertagen die Medien erobert: Schnick-Schnack-Schnuck. Bei den Fußball-Profis war schnell von Arroganz, Überheblichkeit und Demütigung eines in

Lean- und Selbstmanagement: Ein gutes Paar (Teil 2)

Sie erinnern sich noch, wir hatten am 17.02.12 in einem Artikel den Lean- und Selbstmanagement-Workshop einer Bank beschrieben. Letzte Woche hatten die Teilnehmer nun ihr Transfer-Meeting. Ziel des Meetings sollte, neben den Praxisberichten der Seminarteilnehmer, ein kurzer Input über das Lean-Administration-Stufenmodell sein und eine darauf aufbauende Planung der weiteren Schritte.

Lean- und Selbstmanagement: Ein gutes Paar

Ein Workshop zur Klärung des Service- und Arbeitsverständnisses seines Ressorts war das wichtigste Ziel unseres Kunden. Dabei sollten die Teilnehmer auch Methoden des Selbst- und Zeitmanagements kennenlernen und üben. Die Idee des Vorstandes einer großen Volksbank war, mit dieser Themenkombination sowohl den Interessen der Geschäftsleitung als auch denen der Teilnehmer

Lern- und Reflexionsstufen im Change Management

Die bekannten 3 Phasen nach K. Lewin, unfreezing, moving und refreezing sind in der „ibo-Change-Map“ die Grundlage unseres Modells. Allerdings haben wir diese Phasen um 3 Lern- und Reflexionsstufen erweitert: Handeln, Beobachten und Reflektieren. 1. Handeln: Voraussetzung für Handeln ist ein Ziel. Hier z.B. neue Prozesse definieren, oder Prozessmanagement einführen;

Kernkompetenzen für Coaches

Joyce Bono von der University of Minnesota und ihre Mitarbeiter haben in einer  Studie die Methoden und Kompetenzen von Coaches untersucht. Sie befragten dazu insgesamt 428 Executive Coaches. Für die Coaches – sowohl mit psychologischem als auch nichtpsychologischem Hintergrund – sind dabei folgende Kernkompetenzen wichtig: Zuhören – Diagnostik – Beziehung