Organisiert wird zum Schluss!

Auf dem Weg zu einer innovativen und kundenzentrierten Produktmanagement-Organisation

Für die Strategie bin ich nicht zuständig, genauso wenig für Prozesse und Strukturen.“ Diesen Satz bekomme ich als Trainer in unseren Produktmanagement-Seminaren von Teilnehmern oft zu hören. Andererseits, für mindestens 8 von 10 Produktmanagern zählt die aufbau- und ablauforganisatorische Etablierung des Produktmanagements zu den größten Herausforderungen. Auch wenn man „formal nicht zuständig“ ist, so ist es doch die Aufgabe eines jeden, die Zusammenhänge zu kennen und zu verstehen. Oder anders gefragt: „Was würde passieren, wenn wir die Zusammenhänge nicht kennen?“ Meine Antwort: Doppelarbeiten, Abstimmungsprobleme, sprich Verschwendung und Frustration machen sich breit. Abgesehen von der fehlenden Kundenorientierung und Motivation, die hinter einer gut angelegten Strategie und Vision stecken.

Wollen auch Sie wissen, worauf es bei der Gestaltung eines innovativen und kundenzentrierten Produktmanagements ankommt? Auf dem ibo Trendforum Produktmanagement am 24.06. in Berlin stellen sich Top-Referenten Ihren Fragen. Diskutieren Sie mit und erhalten Sie Antworten aus erster Hand.

 

Vom Groben ins Detail heißt Zusammenhänge erkennen.

Frage ich Produktmanager, was für sie die entscheidenden Kriterien bei der Wahl der richtigen aufbauorganisatorischen Lösung sind, kommen sie häufig vom Hundertsten ins Tausendste.

Eine erste Orientierung geben die folgenden vier Leitsätze:

1. Schaffe solche Strukturen, die Prozesse nicht behindern, sondern ermöglichen.

2. Richte die Prozesse an den Produktanforderungen und Kundenbedürfnissen aus.

3. Handele stets strategiekonform.

4. Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Die Stimme des Organisators: „Es kommt drauf an!“

Jeder Produktmanager ist daher gut beraten, wenn er zumindest die Antworten auf die wesentlichen unternehmerischen und organisatorischen Fragen liefern kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus: Nutzen Sie die Fragen als Diskussionsgrundlage für Ihren nächsten Strategie-Workshop oder machen Sie für sich einfach mal den Selbsttest!

Auch wenn die Fragen nicht abschließend sind und die Abgrenzung eher dem analytischen Vorgehen geschuldet ist, so bestätigt sich doch immer wieder, dass die Beantwortung leichter fällt, wenn die Fragenblöcke zunächst isoliert voneinander betrachtet werden und möglichst den Ist-Zustand widerspiegeln. Sobald der Ist-Zustand erhoben wurde, können die Wechselwirkungen auf Konsistenz geprüft und Soll-Szenarien abgeleitet werden.

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