Wichtige Bestandteile eines Projektmanagement-Systems

Damit die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Projektdurchführung erhöht wird, etablieren Organisationen klassischerweise ein Projekmanagement-System.  Es stellt die „Gesamtheit aller eigens für die Projektarbeit installierten Stellen, Techniken, Dokumentationen, Qualifikations- und Unterstützungsmaßnahmen“ dar (Pfetzing/Rohde, ibo-Schriftenreihe, Band 2). Ein Projektmanagement-System ist somit das Qualitätsmanagement-System für die Projektarbeit. Ein funktionierendes PM-System beinhaltet aufeinander abgestimmte strategische, strukturelle, technische und kulturelle Komponenten.

(Bitte klicken Sie auf die Grafik für eine Volldarstellung.)

Wichtige Bestandteile sind:

Um den Reifegrad eines PM-Systems zu beurteilen, wurden viele Modelle entwickelt (z.B. OPM3/PMI, IPMA Delta/IPMA-GPM, CMMI, SPICE). In allen Reifegradmodellen ist ein etablierter kontinuierlicher Verbesserungsprozess des PM-Systems die höchste Stufe. In der Praxis ist der Nutzen eines KVP für PM-Systeme anerkannt, jedoch bleiben genau hier viele Verbesserungsinitiativen stecken. Um die Trägheit der Organisation zu überwinden bedarf es offenbar mehr Change Management. Die Verbreitung von agilen Projektmanagementmethoden und -techniken (z.B. Scrum) vermag hier vielleicht einen entscheidenden Impuls zu geben, da diese die regelmäßige Prozessreflexion und -verbesserung zum Prinzip erhoben haben.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.