Lebenslanges Lernen – vom mindset zum mindshift (Teil 1)

Zukünftiger Erfolg basiert immer mehr auf Vorausdenken und Vorausgehen, sich bzw. seinem Unternehmen einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen, Zukunft aktiv mitzugestalten. Dem Erfolgsfaktor Mensch kommt in diesem rasanten Veränderungsprozess eine entscheidende Bedeutung zu. Das bedeutet, dass wir Veränderungsbereitschaft lernen und fördern, unser Wissen, unsere Kompetenzen und Innovationsfähigkeit stärken. Und dabei auch unsere Motivation und Arbeitszufriedenheit im Blick haben. Doch was braucht es dafür?

Die Lernpsychologie hat schon länger erkannt, dass wir „immer lernen“. Die Frage ist nur, was wir lernen.
Wäre es nicht ein wünschenswertes Ziel neue „sinnvolle” Erfahrungen zu machen, die mit persönlicher oder unternehmerischer Sinnhaftigkeit aufgeladen sind? Oder idealerweise auf beides einzahlen? Diese Zielsetzung braucht kreative Lernprozesse.

Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten reaktiven Lernprozesse. Hier werden „wiederholte Reaktanzmuster abgerufen“, die selten den Anforderungen im Hier und Jetzt entsprechen und oft „mehr desselben“ darstellen. Es findet im eigentlichen Sinne keine Veränderung, sondern eine Verfestigung von schon erlebten Erfahrungen und Verhaltensweisen statt. Oft sind diese erlernten Muster so stark, das ein bewusstes Verlernen notwendig ist. Doch wie kann man “aktiver” bzw. bewusster lernen?

Vom growth mindset zum permanent mindshift

Lebenslanges Lernen

Ein wesentliches Instrument um „bewusste Lernprozesse“ zu gestalten und damit die Unterscheidungskraft als wichtiges Element der Selbstführung zu stärken bzw. zu entwickeln, ist die resonanzbasierte Reflexion.

Ein bewusstes Abrufen von schon bestehenden Verhaltensmuster hat dann eine andere Qualität im gegenwärtigen Kontext! Ich bin dann kein „getriebener alter Glaubenssätze und nicht reflektierten inneren Antreibern“ mehr. Durch diese Aktivierung der sogenannten beobachtenden Instanz findet ein Lernprozess 2.Ordnung statt: Ich beobachte mich beim Lernen und kann diese Erfahrungswerte in einen kontinuierlichen Lernprozess einbetten. Diese Fähigkeit ist die unvermeidliche Basis für ein lebenslanges Lernen!

Einfach ausgedrückt:
kreativ vs. reaktiv – das „k“ an der richtigen Stelle!

Sie wollen keine Blogbeiträge mehr verpassen? Mit unserem ibo Newsletter bleiben Sie immer up to date. Hier abonnieren!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.