Axel Naumann

EAM: Zachman, TOGAF oder Best Practice? – Ein Framework muss her!

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Für eine Unternehmensarchitektur werden Instrumente und Vorgaben benötigt, um Inhalte der Enterprise Architecture zu modellieren, z.B. den Ist-Zustand oder Soll- und Plan-Architekturen. Häufig kommen Methoden für Planung, Einführung und Pflege einer Unternehmensarchitektur dazu.

Kurz: ein Framework für EAM (Enterprise Architecture Management) „muss her“. Nur welches?

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Nikolay Stoyanov

Projektmanagement im Mittelstand professionalisieren – eine besondere Herausforderung für das ganze Unternehmen

Vier Gestaltungsbereiche im Projektmanagement

Projekte sind für die meisten mittelständischen Unternehmen kein unbekanntes Terrain mehr, jedoch stellen sie die Mitarbeiter oft vor schwierige Situationen. Einzelne Personen schlüpfen täglich in unterschiedlichen Rollen, Projektarbeit kommt häufig „on top“.

Auch die Anzahl der Projekte wird immer größer, der Komplexitätsgrad steigt. Die verfügbaren Mitarbeiterkapazitäten bleiben unverändert. Dadurch entstehen Konflikte bei der Ressourcenverteilung, Projekte werden später fertig oder sogar abgebrochen. Um diese Probleme zu lösen, entscheiden sich viele Mittelständler für die Einführung eines ganzheitlichen Projektmanagement-Standards, in dem Projekte, Ressourcen und Kapazitäten unternehmensübergreifend gesteuert werden.
Die Hoffnung
Durch die Schaffung und Einführung von Projektmanagementstandards sollen Projekte schneller und erfolgreicher Weiterlesen

André Koch

Digitale Wertschöpfung: Prozesse sinnvoll automatisieren

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Strategie oder Fachbereich/IT – von wo werden  Automatisierungsprojekte angestoßen?

In meinem letzten Blog-Artikel „Prozessmanagement-Trends im Langzeitvergleich“ ging es neben den Trends zur Digitalisierung und Prozessautomation auch um das Zusammenspiel zwischen der Strategie-/Innovationsebene und der Ebene von Prozessoptimierungsprojekten, um die Potentiale der aufstrebenden Technologien zu erschließen. Obwohl die innovativen Themen das unternehmerisch-strategische Denken beherrschen, beschäftigen sich die IT-/Prozessverantwortlichen vor allem mit der sicheren Beherrschung der aktuellen Prozesse. Strategische Überlegungen zu Digitalisierungsansätzen spielen zwar inzwischen auf der Leitungsebene eine wichtige Rolle, münden aber noch eher selten in konkreten Prozessautomatisierungsprojekten. Eine systematische Herangehensweise und top-down Operationalisierung scheint bei vielen Unternehmen demnach (noch) nicht auf der Agenda zu stehen. Weiterlesen

Axel Naumann

Die 8 größten Probleme mit Anforderungen und 7 Problemlösungen dafür/dagegen

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Kennen Sie das auch? Requirements ändern sich, Anforderungen finden sich nicht in der IT-Lösung wieder, es gibt unterschiedliche bzw. konkurrierende Anforderungen.

Eine Studie hat die 8 größten Probleme rund um Anforderungen identifiziert und spricht Handlungsempfehlungen aus, um diesen Problemen zu begegnen.

Die 8 größten Probleme mit Anforderungen Weiterlesen
André Koch

Prozessmanagement-Trends im Langzeitvergleich

Langzeitvergleich Top 12
BPMN und Prozessautomatisierung liegen voll im Trend                                    

BPMN und Prozessautomatisierung liegen im Langzeitvergleich (2012-2015) zur aktuellen Bedeutung konstant unter den Top 10. Selbst nach 25 Jahren BPM ist der Bedarf an Dokumentation und Umsetzung von Prozessen nach wie vor hoch. Das Thema Digitalisierung – oft auch im Umfeld von Prozessautomatisierung und BPMN genannt – gewinnt aus Sicht aller Studienteilnehmer sowohl aktuell als auch zukünftig weiter an Stellenwert.

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Norman Ciezki

IPMA hat PM-Standard überarbeitet. Was ist neu an der ICB 4.0?

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Ende September wurde die neue ICB 4.0 (Individual Competence Baseline) von der Delegiertenversammlung der IPMA (International Project Management Association) auf dem World Congress in Panama-Stadt verabschiedet.

Eine PDF-Version der neuen ICB kann auf der Website der IPMA heruntergeladen werden. Die deutschsprachige Fassung befindet sich – laut GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) – in der Übersetzung und wird als NCB 4.0 Anfang 2016 auf der GPM Website verfügbar sein.

Worin bestehen die wesentlichen Änderungen der neuen ICB 4.0?
Im Zentrum der Überarbeitung standen drei Ziele: “

1. Erweiterung um die Domänen Programm- und Portfoliomanagement
2. Einarbeitung neuer Trends und Entwicklungen wie Nachhaltigkeit und Agilität und
3. Definition von Indikatoren, mit denen sich Kompetenzen konkret beobachten und entwickeln lassen.“ (Thyssen, Sedlmayer, Fuster: ICB4-Kompetenzstandard für Projekte, Programme und Portfolios. in: pm aktuell, 1.2016)

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Axel Naumann

EAM, UAM, alles Unternehmensarchitektur – oder was?

industrie 4.0 - usine du futur - 2015_11 - 004Unternehmen sind heute komplexe Gebilde: eine Vielzahl von IT-Systemen und Organisationseinheiten, Produkten und Geschäftsprozessen. Dreht man an einer Schraube, drehen sich andere Schrauben mit oder bleiben stecken. Werden neue Schrauben eingebaut, sollte bewusst sein, wie sich dies auf das Gesamtgebilde auswirkt. Durch Unternehmensarchitektur-Management (UAM) gelingt der Blick auf das Ganze. Weiterlesen

André Koch

Prozessorientierung und Hierarchien – (k)ein Widerspruch

Organigramm
Prozessorientierung noch nicht auf allen Ebenen umgesetzt

Die Fokussierung auf Funktionen dominiert. Prozesse kommen noch zu kurz. So das Ergebnis einer Studie der gfo (Gesellschaft für Organisation e.V.) zum aktuellen Stand der Prozessorganisation in deutschen Unternehmen.

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Axel Naumann

Outlook 2016: Archiv einrichten und Archivdateien einbinden

Outlook2016_Archivdateien

 

Jedes Jahr bringe ich Ordnung in meine E-Mails, indem ich in Outlook ein Archiv einrichte. Mit Windows 10 kam auch Outlook 2016. Also galt es dieses neu einzurichten und ein Archiv zu erstellen und Archivdateien (PST) einzubinden. Mit 6 Schritten funktioniert dies ganz einfach. Weiterlesen

Mark Engler

Seminarkataloge nach Pegasus.NET übernehmen

Personalentwicklung

Vielen unserer Anwender aus der Welt der Genossenschaftsbanken ist bekannt, dass die Seminarkataloge ihrer zuständigen Bildungsakademien in unsere Anwendung Pegasus.NET übernommen werden können. Die Mitarbeiter/-innen in den Personalabteilungen können mit diesen Informationen die Personalentwicklungsplanung des Hauses vornehmen und müssen Informationen nur noch ergänzen, weil ein Großteil der Seminarinformationen direkt aus dem Katalog übernommen wird.

So stellt beispielsweise die GenoAkademie im Genossenschaftsverband e.V. regelmäßig Ihre Seminarkataloge online zur Verfügung. Kürzlich haben wir auch einen Seminarkatalog der Akademie Deutscher Genossenschaften ADG in ein importierbares Format gebracht und Kunden zur Verfügung gestellt. In Kürze werden wir als Service diese Seminarkataloge auch auf den Seiten der ibo Software veröffentlichen.

Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie wissen möchten, wie die Daten importiert werden. Wir helfen Ihnen gerne.

Mark Engler

Neues vom… Führungskräfte-Cockpit

fuehrungskraefte-cockpit

Nachdem wir im Sommer unseren „Ersten Wurf“ für unser Führungskräfte-Cockpit bei Kunden vorgestellt und installiert hatten, sprudelten bei diesen sogleich weitere Ideen. Und das ist das Schöne für uns als Softwarehaus. Es macht Spaß die Ideen begeisterter Anwender aufzunehmen und umzusetzen.

Es ging bei einer dieser Ideen darum, eine Übersichtskarte über die Verteilung der Wohnorte ihrer Mitarbeiter in Bezug zum Unternehmen darzustellen. Dieses Unternehmen, ein Stadtwerk, möchte sehen, welche Mitarbeiter im Falle des Bereitschaftsdienstes am schnellsten vor Ort oder bei den eigenen Kunden sein können. Dabei unterstützt diese Karte dann.

Wir hatten wiederum das Glück, dass einer unserer neuen Kollegen im Pegasus.Web-Entwicklerteam schon einmal ein ähnliches Projekt durchgeführt hatte. Und ehe wir es uns versahen, war die Lösung integriert und steht Nutzern der neuen Browserlösung seit Ende November 2015 zur Verfügung.

Siggi Blogsberg

Operationelle Risiken und Kontrollen in Prozessen

ErfaRisk2015

Unter dem Schlagwort GRC (Governance, Risk and Compliance) hat sich die Anpassung des Risikomanagements an die neueren gesetzlichen Vorgaben zu einer der zentralen Aufgabenstellungen für Unternehmen vor allem im Finanzsektor entwickelt. Beim Erfahrungsaustausch Risikomanagement bei der ibo Software GmbH in Wettenberg stellte Kristina Dapper das prozessorientierte Risikomanagement der Nassauischen Sparkasse (Naspa) vor.

Ausgangspunkt für die Umstellung auf ein prozessorientiertes Risikomanagement waren zu viele Insellösungen, unterschiedliche Granularität der Darstellungen und zu wenig klare Zuständigkeiten vor allem bei prozessübergreifenden Risiken und Kontrollen. Vor diesem Hintergrund wurden bei der Naspa neben dem für den gesamten End-to-End-Prozess zuständigen Prozessverantwortlichen auch noch Risiko- und Kontrollverantwortliche benannt, die verantwortlich sind für die Vollständigkeit, Konsistenz und Aktualität der Risikobeschreibung auf der einen Seite und der Kontrolldokumentation auf der anderen Seite.

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Norman Ciezki

Kurz notiert: E-Learning-Markt weiter auf Wachstumskurs

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Diesen Monat hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung seinen aktuellen Branchenmonitor 2015 „E-Learning-Wirtschaft“ veröffentlicht.

Die Mitarbeiteranzahl der E-Learning Branche wächst um knapp 13 Prozent und die Umsatzentwicklung ist mit einem Plus von rund 11 Prozent weiter positv. Während die Weiterbildungsbranche insgesamt im letzten Jahr kaum Zuwächse zu verzeichnen hatte, wächst der E-Learning Bereich dagegen im vierten Jahr in Folge im zweistelligen Prozentbereich.

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(Klick für Volldarstellung)

„Dies legt den Schluss nahe, dass derzeit eine Verschiebung der insgesamt gleichbleibenden Weiterbildungsbudgets der deutschen Unternehmen in Richtung E-Learning stattfindet.“ (MMB-Branchenmonitor 2005, S. 3)

Axel Naumann

So gelingt Anforderungsmanagement und Change Management

Anforderungs-ManagementMit systematischem, strukturiertem Change Management lässt sich viel erreichen. Dies berichteten die acht Experten beim ibo-Trendforum am 3. November 2015 in Frankfurt/Offenbach. Sie gaben Einblicke „hinter die Kulissen“, wie sie in ihrer Praxis die Potentiale eines guten Anforderungsmanagements nutzen.
Die Teilnehmer nutzten die Chance, zahlreiche Fragen an die Referenten zu richten und zeigten sich sehr zufrieden mit den Vorträgen und dem Erfahrungsaustausch. Weiterlesen

Axel Naumann

Wer „macht“ Anforderungsmanagement?

Anforderungsmanagement Teil5

„Wer ist in Ihrem Unternehmen für das Anforderungsmanagement bzw. Change Management zuständig (aufbauorganisatorische Ansiedlung)?“

Diese Frage stellte ich den Experten, die beim ibo-Trendforum am 3. November 2015 referieren werden. Die Antworten sind vielfältig und liefern Einblicke in die Praxisvorträge. Lesen Sie selbst. Weiterlesen

Norman Ciezki

Kurz notiert: IPMA World Congress verabschiedet neue ICB 4.0

zusammenfassung_kl_05

Die Delegiertenversammlung der IPMA (International Project Management Association) hat am 30.09.2015 die neue ICB 4.0 (Individual Competence Baseline) auf dem World Congress in Panama-Stadt verabschiedet.

Sie löst die ICB 3.0 ab, die 2006 veröffentlicht wurde. Die Arbeit an der neuen Version begann 2011 und sollte ursprünglich bereits Ende 2014 abgeschlossen sein.

Eine PDF-Version des PM-Standardwerks kann auf der Website der IPMA heruntergeladen werden.

Die deutschsprachige Fassung befindet sich – laut GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) – in der Übersetzung und wird als NCB 4.0 Anfang 2016 auf der GPM Website verfügbar sein.

Norman Ciezki

PMI-Trendstudie: Bessere Projektergebnisse mit agilen Methoden

button_agil

Für die aktuelle PMI-Trendstudie  „Pulse of the Profession: Capturing the value of Project Management Through Organizational Agility“ vom September 2015 befragte das PMI-Institut weltweit rund 1.400 Projektmanager und kam zu interessanten Ergebnissen.

Werden in der Projektarbeit agile Methoden eingesetzt, so lassen sich damit bessere Projektergebnisse erzielen, als wenn nur auf klassische Methoden gesetzt wird. Teams, die die wichtigen agilen Werte Zusammenarbeit, Kommunikation und Flexibilität erfolgreich in ihre Projektarbeit einbringen, erreichen zu 81% die vorgegebenen Projektziele. Bei Teams, die das nicht tun liegt dieser Wert  – laut Studie – nur bei 53% (siehe Grafik).PMI_Trendstudie

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André Koch

Compliance Management: Kernkompetenz statt lästiges Pflichtprogramm

Complicane

Compliance – mehr als Paragraphenreiterei

Gesetzliche Vorgaben galt es schon immer zu beachten. Jedoch verschärfen sich die Rechtsfolgen bei Verstößen zunehmend und Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden greifen immer stärker in den Geschäftsbetrieb ein.

Aus Unternehmens- und Organisationssicht besteht die wirkliche Neuerung der Compliance in der Herausforderung, ihren Pflichten zur Prävention, Aufdeckung und Reaktion nachzukommen, um die wachsenden Haftungsrisiken zu minimieren. Das zieht jedoch Anpassungen der Unternehmensstrategie/-ziele, Geschäftsprozesse oder Unternehmenskultur nach sich, wodurch der Aufwand zur Einführung und Umsetzung der dafür notwendigen Instrumente gestiegen ist.

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Axel Naumann

Anforderungsmanagement mit Freiräumen?!

Anforderungsmanagement Teil4

„Wo gibt es in Ihrem Anforderungsmanagement „bewusste Freiräume“ statt einer Standardisierung?“

Diese Frage stellte ich den Experten, die beim ibo-Trendforum am 3. November 2015 referieren werden. Die Antworten sind vielfältig und liefern Einblicke in die Praxisvorträge. Lesen Sie selbst. Weiterlesen

Dirk Kalbfleisch

Prozesse „einfach machen“ – 5 Bestandteile einer guten BPMN-Technik

BPMN 2.0

Es gibt Prozesse, die sind, wie sie sind – unveränderbar. Sei es, dass sie zu speziell oder zu komplex sind. Doch genau diese Fälle bergen großes Optimierungspotenzial in Richtung mehr Effizienz, Vereinfachung oder Standardisierung. Nicht selten sind es dabei die kleinen Schritte, die tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen in Prozessen ermöglich.

Die folgenden Bestandteile einer BPMN-Technik können mit regelmäßiger Übung genutzt werden, um die Prozesseffizienz zu verbessern. Meine Empfehlung: beginnen Sie von Anfang an mit der richtigen Technik und dem passenden Werkzeug. Das spart Zeit, Geld und Ärger. Weiterlesen

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