Agile Transformation in der Finanzwirtschaft. Geht das?

Um im disruptiven Wettbewerb zu bestehen, müssen Unternehmen aus der Banken- und Finazwirtschaft von bisherigen Denk- und Handlungsmustern verabschieden und eine neue Arbeitskultur ermöglichen. Im Interview spricht Nikolay Stoyanov aus seiner Erfahrung als Trainer und Berater darüber, welche Voraussetzungen eine gelingende Agile Transformation braucht und welche Chancen daraus folgen können.

Agil-mit-Blaupause-oder-CherryPicking

Mit Blaupause oder Cherry Picking in die Agilität? Hauptsache es bleibt nichts „wie immer“!

Haben Sie ihn auch schon gehört? Den Ruf „Wir müssen agiler werden!“? Egal, was der Auslöser ist: Digitalisierung, Arbeitswelten 4.0, Generation X…, es gibt genug Gründe dafür, mit einem freundlichen: „Ja gerne! Wie kann ich unterstützen?“ zu reagieren anstatt in Angst zu verfallen. Spätestens jetzt wird deutlich, dass wenige der

So gelingt Anforderungsmanagement und Change Management

Mit systematischem, strukturiertem Change Management lässt sich viel erreichen. Dies berichteten die acht Experten beim ibo-Trendforum am 3. November 2015 in Frankfurt/Offenbach. Sie gaben Einblicke „hinter die Kulissen“, wie sie in ihrer Praxis die Potentiale eines guten Anforderungsmanagements nutzen. Die Teilnehmer nutzten die Chance, zahlreiche Fragen an die Referenten zu richten und

Die Hierarchie lebt wieder! Und macht vieles besser mit der Verbesserungs-KATA

Wie kann das sein? Zukunftsforscher erklären traditionelle Managementsysteme für tot. Innovativ können Unternehmen anscheinend besser sein, wenn sie ihre Abteilungen abschaffen und auf selbst-organisierte, agile, cross-funktionale Teams setzen. Das klingt herrlich, für die einen: neues Projekt, neues Glück… Aber neben allem Zweifel, ob dieser Stress auszuhalten wäre, fragt man sich:

Ist Apple mit Steve Jobs gestorben?

Auch wenn böse Zungen das mit Ja beantworten würden, hat sich in der Breite doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass langfristig erfolgreiche Unternehmen ihren Erfolg nicht nur der Genialität einzelner Personen verdanken. Vielmehr ist es die kollektive Intelligenz und Kompetenz, die solche Unternehmen hervorragend auszuschöpfen verstehen. Was ist ihr Erfolgsrezept? Haben

Organisiert Euch selbst oder Ihr werdet organisiert!

Positioniert Euch! Dieses Motto schreiben sich gleich zwei Veranstaltungen auf die Fahnen. Bereits am 23.01.2014  befasste sich der VDMA im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs unter Produktmanagern mit der Positionierungsfrage. Morgen und übermorgen (30./31.01.2014) steht dann das gleiche Thema auf der 8. Jahrestagung „Professionelles Produktmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“ im Mittelpunkt. Mein Kollege

Organisation verbindet – Sparring ohne blaue Augen

Organisation ist das, was wir bestellen Die Palette an Aufgaben, die Organisatoren/innen und mithin Organisationsabteilungen heute beherrschen müssen, ist in den Jahren sicherlich nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, in Gesprächen mit Organisatoren/innen wird mir immer wieder die große Bandbreite an Fähigkeiten betont, die ihnen heutzutage abverlangt wird. Je umfangreicher die

Interner Wettbewerb: Wie man Fachidioten und Egoisten züchtet

Seit den 90er Jahren wurde die Aufbauorganisation vieler größerer Unternehmen nach Geschäftsfeldern (z.B. Profit Center) gegliedert. Die auch als „Unternehmen im Unternehmen“ bezeichneten Einheiten sind in der Regel um die Erfordernisse der Zielkunden aufgebaut. Sie verfügen über ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Entscheidungskompetenz, damit ihnen die Verantwortung für die

Priorisierung gefragt!

Einer der ersten weisen Sprüche, die ich zu Beginn meiner Trainer-/Berater-Laufbahn von meinen erfahrenen Kollegen mit auf den Weg bekommen habe, war „Guter Organisator = fauler Organisator„.  In der Folge tauchten neue Ratschläge wie „Weniger ist Mehr„, „Doing the right things“ oder „Wichtigkeit vor Dringlichkeit“ auf. Im Kern geht es bei all diesen

Umgang mit Veränderung – keine Frage des Alters

Dass sich ältere Menschen gegen Veränderungen wehren ist ein weit verbreitetes Stereotyp, das durch neueste Untersuchungen der Universität Münster widerlegt werden kann. Prof. Dr. Guido Hertel hat in seinem sechsjährigen Projekt „Altersdifferenzierte Arbeitssysteme“ aufgezeigt, dass Widerstände gegen Veränderungen nicht mit dem Lebensalter an sich zusammenhängen, sondern mit dem Zeitraum, den

Komplexe Probleme lösen

Im ersten Teil ging es um die verschiedenen Arten von Problemen. Im zweiten Teil wurden einfache und komplizierte Probleme beschrieben. Der letzte Teil behandelt das Thema, wie komplexe Probleme effektiv zu lösen sind. Zum besseren Verständnis eine kurze Charakterisierung und der Hinweis, dass im weiteren Verlauf Probleme und Systeme als

Lean- und Selbstmanagement: Ein gutes Paar

Ein Workshop zur Klärung des Service- und Arbeitsverständnisses seines Ressorts war das wichtigste Ziel unseres Kunden. Dabei sollten die Teilnehmer auch Methoden des Selbst- und Zeitmanagements kennenlernen und üben. Die Idee des Vorstandes einer großen Volksbank war, mit dieser Themenkombination sowohl den Interessen der Geschäftsleitung als auch denen der Teilnehmer

Wie viel ROI bringt (Re-)Organisation?

Doppelarbeiten, unnötige Rückkopplungen, unklare Aufgaben und Kompetenzen – die Vermeidung solcher Fehlallokationen ist Aufgabe des Organisationsmanagements. Wie viel Organisation ist jedoch nötig, damit es ‚rund läuft‘? Die Koordination und Strukturierung von Funktionen und Abläufen bedeutet Steuerungsaufwand und verursacht Abstimmungskosten. Zu viel Partizipation und Freiräume können hingegen zu Redundanzen führen und

Lern- und Reflexionsstufen im Change Management

Die bekannten 3 Phasen nach K. Lewin, unfreezing, moving und refreezing sind in der „ibo-Change-Map“ die Grundlage unseres Modells. Allerdings haben wir diese Phasen um 3 Lern- und Reflexionsstufen erweitert: Handeln, Beobachten und Reflektieren. 1. Handeln: Voraussetzung für Handeln ist ein Ziel. Hier z.B. neue Prozesse definieren, oder Prozessmanagement einführen;

Wie viel Organisation braucht Ihr Unternehmen?

Die Veränderung und Aufrechterhaltung von Aufbau- und Ablaufbeziehungen stellt hohe Anforderungen an die tägliche Organisationsarbeit. Nach außen sollen Organisationsstrukturen innovativ, flexibel, kooperationsbereit und auf den Kunden ausgerichtet sein. Nach innen sollen Organisationsstrukturen Führungs-, Prozess- und Ressourceneffizienz ermöglichen und konsequent das Humankapital fördern. Die Typ-Frage Um eine Antwort auf diese Frage