Das Agile Unternehmen – Ein Change in mehreren Akten: Teil I

Auf dem Weg zu mehr Agilität Trotz aller Einzelkämpfer-Problematik hatte sie etwas für sich, meine alte Rolle als Projektmanager! Ich war so etwas wie ein Unternehmer im Unternehmen. Ich hatte viel Freiheit, unternehmerisch zu handeln und – im vereinbarten Rahmen – Entscheidungen zu treffen. Auch die Verantwortung für die Zielerreichung,

Neue Kunden. Neue Ideen. Neue Technik. Neues Denken. So geht Zukunft.

ibo berichtet für Sie live von der brand eins Konferenz in Hamburg. [www.ibo.de / @ibo_Organisator/ #b1konf] „Innovationen fallen nicht vom Himmel. Innovation ist harte Arbeit.“ Immer kürzere Innovationszyklen und steigende Entwicklungskosten: Innovationsmanagement ist für viele Unternehmen in gesättigten Märkten überlebenswichtig. Mit steigender Marktdynamik und Komplexität erhöht sich die Gefahr falscher

Organisiert wird zum Schluss!

Auf dem Weg zu einer innovativen und kundenzentrierten Produktmanagement-Organisation „Für die Strategie bin ich nicht zuständig, genauso wenig für Prozesse und Strukturen.“ Diesen Satz bekomme ich als Trainer in unseren Produktmanagement-Seminaren von Teilnehmern oft zu hören. Andererseits, für mindestens 8 von 10 Produktmanagern zählt die aufbau- und ablauforganisatorische Etablierung des

Die Hierarchie lebt wieder! Und macht vieles besser mit der Verbesserungs-KATA

Wie kann das sein? Zukunftsforscher erklären traditionelle Managementsysteme für tot. Innovativ können Unternehmen anscheinend besser sein, wenn sie ihre Abteilungen abschaffen und auf selbst-organisierte, agile, cross-funktionale Teams setzen. Das klingt herrlich, für die einen: neues Projekt, neues Glück… Aber neben allem Zweifel, ob dieser Stress auszuhalten wäre, fragt man sich:

Ist Apple mit Steve Jobs gestorben?

Auch wenn böse Zungen das mit Ja beantworten würden, hat sich in der Breite doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass langfristig erfolgreiche Unternehmen ihren Erfolg nicht nur der Genialität einzelner Personen verdanken. Vielmehr ist es die kollektive Intelligenz und Kompetenz, die solche Unternehmen hervorragend auszuschöpfen verstehen. Was ist ihr Erfolgsrezept? Haben

Organisiert Euch selbst oder Ihr werdet organisiert!

Positioniert Euch! Dieses Motto schreiben sich gleich zwei Veranstaltungen auf die Fahnen. Bereits am 23.01.2014  befasste sich der VDMA im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs unter Produktmanagern mit der Positionierungsfrage. Morgen und übermorgen (30./31.01.2014) steht dann das gleiche Thema auf der 8. Jahrestagung „Professionelles Produktmanagement im Maschinen- und Anlagenbau“ im Mittelpunkt. Mein Kollege

Echt explosiv – Stakeholder aktiv managen

In einer kürzlich veröffentlichten Kolumne zum “Buch der 1000 Gründe” vertritt der Autor die These, dass die Bahn wahllos aus diesem dicken in Leder gebundenen Buch bei Verspätungen vorliest. Zum Beispiel geht das so: Buch auf, Finger drauf…und Grund 328 vorlesen “Auf Grund fehlender Unterlagen wird sich die Weiterfahrt noch verzögern.” Irgendwie

Organisation verbindet – Sparring ohne blaue Augen

Organisation ist das, was wir bestellen Die Palette an Aufgaben, die Organisatoren/innen und mithin Organisationsabteilungen heute beherrschen müssen, ist in den Jahren sicherlich nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, in Gesprächen mit Organisatoren/innen wird mir immer wieder die große Bandbreite an Fähigkeiten betont, die ihnen heutzutage abverlangt wird. Je umfangreicher die

Interner Wettbewerb: Wie man Fachidioten und Egoisten züchtet

Seit den 90er Jahren wurde die Aufbauorganisation vieler größerer Unternehmen nach Geschäftsfeldern (z.B. Profit Center) gegliedert. Die auch als „Unternehmen im Unternehmen“ bezeichneten Einheiten sind in der Regel um die Erfordernisse der Zielkunden aufgebaut. Sie verfügen über ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Entscheidungskompetenz, damit ihnen die Verantwortung für die

Priorisierung gefragt!

  Einer der ersten weisen Sprüche, die ich zu Beginn meiner Trainer-/Berater-Laufbahn von meinen erfahrenen Kollegen mit auf den Weg bekommen habe, war “Guter Organisator = fauler Organisator“.  In der Folge tauchten neue Ratschläge wie “Weniger ist Mehr“, “Doing the right things” oder “Wichtigkeit vor Dringlichkeit” auf. Im Kern geht es bei all

Umgang mit Veränderung – keine Frage des Alters

Dass sich ältere Menschen gegen Veränderungen wehren ist ein weit verbreitetes Stereotyp, das durch neueste Untersuchungen der Universität Münster widerlegt werden kann. Prof. Dr. Guido Hertel hat in seinem sechsjährigen Projekt “Altersdifferenzierte Arbeitssysteme” aufgezeigt, dass Widerstände gegen Veränderungen nicht mit dem Lebensalter an sich zusammenhängen, sondern mit dem Zeitraum, den

Komplexe Probleme lösen

Im ersten Teil ging es um die verschiedenen Arten von Problemen. Im zweiten Teil wurden einfache und komplizierte Probleme beschrieben. Der letzte Teil behandelt das Thema, wie komplexe Probleme effektiv zu lösen sind. Zum besseren Verständnis eine kurze Charakterisierung und der Hinweis, dass im weiteren Verlauf Probleme und Systeme als

Lean- und Selbstmanagement: Ein gutes Paar (Teil 2)

Sie erinnern sich noch, wir hatten am 17.02.12 in einem Artikel den Lean- und Selbstmanagement-Workshop einer Bank beschrieben. Letzte Woche hatten die Teilnehmer nun ihr Transfer-Meeting. Ziel des Meetings sollte, neben den Praxisberichten der Seminarteilnehmer, ein kurzer Input über das Lean-Administration-Stufenmodell sein und eine darauf aufbauende Planung der weiteren Schritte.

Lean- und Selbstmanagement: Ein gutes Paar

Ein Workshop zur Klärung des Service- und Arbeitsverständnisses seines Ressorts war das wichtigste Ziel unseres Kunden. Dabei sollten die Teilnehmer auch Methoden des Selbst- und Zeitmanagements kennenlernen und üben. Die Idee des Vorstandes einer großen Volksbank war, mit dieser Themenkombination sowohl den Interessen der Geschäftsleitung als auch denen der Teilnehmer

Wie viel ROI bringt (Re-)Organisation?

Doppelarbeiten, unnötige Rückkopplungen, unklare Aufgaben und Kompetenzen – die Vermeidung solcher Fehlallokationen ist Aufgabe des Organisationsmanagements. Wie viel Organisation ist jedoch nötig, damit es ‚rund läuft‘? Die Koordination und Strukturierung von Funktionen und Abläufen bedeutet Steuerungsaufwand und verursacht Abstimmungskosten. Zu viel Partizipation und Freiräume können hingegen zu Redundanzen führen und

Lern- und Reflexionsstufen im Change Management

Die bekannten 3 Phasen nach K. Lewin, unfreezing, moving und refreezing sind in der “ibo-Change-Map” die Grundlage unseres Modells. Allerdings haben wir diese Phasen um 3 Lern- und Reflexionsstufen erweitert: Handeln, Beobachten und Reflektieren. 1. Handeln: Voraussetzung für Handeln ist ein Ziel. Hier z.B. neue Prozesse definieren, oder Prozessmanagement einführen;

Wie viel Organisation braucht Ihr Unternehmen?

Die Veränderung und Aufrechterhaltung von Aufbau- und Ablaufbeziehungen stellt hohe Anforderungen an die tägliche Organisationsarbeit. Nach außen sollen Organisationsstrukturen innovativ, flexibel, kooperationsbereit und auf den Kunden ausgerichtet sein. Nach innen sollen Organisationsstrukturen Führungs-, Prozess- und Ressourceneffizienz ermöglichen und konsequent das Humankapital fördern. Die Typ-Frage Um eine Antwort auf diese Frage

Lieblingsthema Prozessrollen

Ich frage mich, warum ich bei meinen Beiträgen im prozessfenster-blog immer wieder beim Thema “Rollen im Prozessmanagement” lande? Es gibt doch so viele andere spannende methodischen und technischen Fragen im Prozessmanagement. Wahrscheinlich ist es das Menschliche, was mich so fasziniert. Denn wann immer man Aufgaben und Befugnisse von Prozessverantwortlichen, Prozessmanagern oder Prozessmanagement-Beratern