Auf den Spuren unnötiger Bewegung und überflüssigen Transports

In meinem letzten Beitrag haben wir uns mit dem Stau im Unternehmen befasst. Stau, welcher dadurch entsteht, dass sich z.B. Bestände anhäufen. Der Prozess ist nicht im Fluss! Welche Bestände haben Sie entdeckt, Aktenberge oder Dokumentenstapel? Letztere sind besonders gute Beispiele für transparente Bestände in administrativen Bereichen. Doch nicht bearbeitete

Bestände und Wartezeit – Unerwünschte Prozessbegleiterscheinungen

In meinem letzten Beitrag habe ich die Überproduktion in administrativen Prozessen näher beschrieben. Auch wenn man das Gefühl hat, dass oftmals nur die großen Prozessoptimierungen nachhaltigen Erfolg sichern, so sind es doch gerade die vielen kleinen Verschwendungen, die in der Summe zu wenig optimalen oder gestörten Abläufen führen. In diesem

Komplexe Probleme lösen

Im ersten Teil ging es um die verschiedenen Arten von Problemen. Im zweiten Teil wurden einfache und komplizierte Probleme beschrieben. Der letzte Teil behandelt das Thema, wie komplexe Probleme effektiv zu lösen sind. Zum besseren Verständnis eine kurze Charakterisierung und der Hinweis, dass im weiteren Verlauf Probleme und Systeme als

Prozessmanagement: Wir öffnen unseren guten alten Folgeplan

Schon zu Zeiten des ibo Process-Designers aus der Klassik-Version unserer Prozessmanagement-Software haben unsere Kunden immer mal wieder den Wunsch an uns herangetragen, die Begrenzungen im Folgeplan aufzuheben. Sie wünschten sich z. B. mehr Ausgänge an Bedingungen, mehrere Aufgabenträger am Aufgabensymbol und Sachmittel als Aufgabenträger. Weil uns aber auch die Vorteile der

Komplizierte und einfache Probleme – Was tun?

Nachdem im ersten Teil die drei Arten von Problemen beschrieben wurden, geht es hier um die Herangehensweise. In vielen Unternehmen sehen die Mitarbeiter vor lauter Bäumen (Problemen) den Wald (Lösungen) nicht mehr. Woran liegt dies? Liegt es an den Mitarbeitern, den Vorgesetzten, den Strukturen, den Arbeitsabläufen (Prozessen) etc.? Wahrscheinlich trägt

3S+1 – Eine Methode der Selbstorganisation

In meinem letzten Beitrag haben Sie gelesen wie Sie sich einfach und effizient am Arbeitsplatz organisieren können (Lean Management und Selbstorganisation). Ein methodisches Werkzeug ist dabei 5S. Dieses Vorgehen stammt ursprünglich aus Japan und fand bisher meist in der Produktionsindustrie Anwendung. Allerdings kommt es auch zunehmend in Dienstleistungsbereichen zur Geltung. Für

Hast Du ‘n Problem?!

Ein Problem (gr. πρόβλημα próblema das Vorgeworfene, das Vorgelegte, „das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“), auch Problematik, nennt man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen….[1] So lautet eine Definition in Wikipedia. Eine andere Definition besagt, dass

Studie belegt Nutzen von Prozessverantwortung

In letzter Zeit sind wieder eine Reihe neuer Studien zum Stand des Prozessmanagement erschienen. Besonders interessant finde ich die Studien “Qualität in BPM 2012” der FH Koblenz  und BPM 2011  der zhaw. Denn sie enthalten folgende wichtigen Praxiszahlen rund um Prozessrollen und -organisation: die Hälfte der befragten Unternehmen haben eine zentrale Abteilung für

Lean Management und Selbstorganisation

Zu Beginn des Jahres haben Sie gelesen wie man schon mit einfachen Mitteln Optimierungserfolge im eigenen Arbeitsplatzumfeld realisieren kann (Link). Gerne möchte ich diese Überlegungen struktrierter darstellen. In der Tat ist die „Selbstorganisation“ der Grundbaustein des Lean Managements. Für mich umfasst dieser in den administrativen Bereichen vier Aspekte: 1. Organisation der Arbeit Zielgestaltung

Business Analysten werden agil und gehen aufs Ganze

In einem vorherigen Blog-Artikel haben wir betrachtet, wo und wie Business-Analysten in agilen Vorgehensmodellen (z.B. Scrum) zum Einsatz kommen, welche Aufgaben und Aktivitäten sie ausüben. Schauen wir uns das erste von sieben Prinzipien an. 1. Prinzip: Sieh auf das Ganze Wie sieht das „Big Picture“ aus? Welchen Wert soll die

Lieblingsthema Prozessrollen

Ich frage mich, warum ich bei meinen Beiträgen im prozessfenster-blog immer wieder beim Thema “Rollen im Prozessmanagement” lande? Es gibt doch so viele andere spannende methodischen und technischen Fragen im Prozessmanagement. Wahrscheinlich ist es das Menschliche, was mich so fasziniert. Denn wann immer man Aufgaben und Befugnisse von Prozessverantwortlichen, Prozessmanagern oder Prozessmanagement-Beratern

Was ist denn Officefloor-Management?

In meinem neuesten Blogbeitrag habe ich ein neues Wort erschaffen, zumindest habe ich es so noch nicht im Internet gefunden: Officefloor-Management. Wer wissen will, was damit gemeint ist, kann im prozessfenster-blog.de den Artikel Prozesssteuerung mit Officefloor-Management nachschauen. Ich bin mal gespannt, ob der Begriff Officefloor-Management in nächster Zeit Relevanz bekommt.

Einer für alle (Druckeinstellungen für Prozesse)

In ibo Prometheus.NET (Version 3.0) können Sie für jeden Prozess einzeln definieren, mit welchen Seiteneinstellungen er ausgegeben werden soll, ob dabei das Deckblatt und der Anhang mit ausgegeben werden sollen usw. Da die Druck-Einstellungen häufig für alle Prozesse gelten, können Sie diese Einstellungen auch direkt am Diagrammtyp hinterlegen. Dann gelten

Blended Learning bei ibo

Nach der erfolgreichen Premiere der neuen ibo netCampus-Seminarreihe „Prozessmanager/-in mit ibo-Zertifikat“ im ersten Halbjahr 2011 begann nun Anfang Oktober die zweite Durchführung dieses Blended Learning Seminars. Hierbei werden jeweils zwei zweitägige Präsenzworkshops mit einer achtwöchigen virtuellen Lernphase kombiniert. Während der virtuellen Lernphase stehen den Seminarteilnehmern eine Lernplattform mit Web based